falsche Kleidung und schlechte Kette

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Na was für ein Abend. Eigentlich wollte ich mir nur die abendliche Brise um die Nase wehen lassen. Doch wie immer kam es anders als gedacht.

Nach dem ich in meiner Dachbude den ganzen Tag mit Recherchen verbracht hatte und langsam nur noch dahin geschmolzen bin vor Hitze, suchte ich eine windige Abkühlung. Also schlüpfte ich in meine dünnsten Motorradklamotten und fuhr Richtung Schwarzwald los in der Hoffnung, dass es in den höheren Gefilden etwas kühler sei. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Diese Feststellung dazu wurde dann auch noch dadurch untermauert, dass mein Schweiß wie Wasser bei einer überlaufenden Dachrinne bei Regen aus meinen Ärmeln floss als ich meine Handschuhe bei einer Zigarettenpause auszog.

Doch dem Ganzen war es noch nicht genug. Nach dem das mit der Abkühlung nicht wirklich funktioniert hatte, machte ich mich wieder auf den Heimweg. Über Gaggenau wollte ich ein paar Nebenstraßen entlang cruisen. Nur bis zu diesen Nebenstraßen kam ich erst gar nicht mehr.

Bei einer Kreuzung musste ich abbiegen. Im zweiten Gang dann gerade wieder Gas geben wollend geschah das eigentliche Unglück. Es ertönte plötzlich ein kurzes, metallisches Zischen und irgend ein Kleinteil schien von meinem Moped weg geflogen zu sein. Dazu fehlte auch plötzlich jeglicher Anzug. Also hielt ich erst mal an. Und dann kam die Erkenntnis, dass ich doch eigentlich schon lange eine neue Kette haben wollte … und nun auf jeden Fall auch brauchen werde!

Zum Glück (im Unglück) hatte ich ja noch einen Schutzbrief mit der Haftpflicht abgeschlossen. Und somit wurde ich mit meinem desolaten Krad nach gut einer Stunde abgeholt und zu meiner Werkstatt gebracht. Dort steht sie nun. Und morgen früh werde ich weiteres erfahren.


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