zur falschen Zeit am falschen Ort

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Heute scheint hier wieder die Sonne, als wäre nichts geschehen … als wäre der Sommer seit Tagen in seiner Blüte. Doch das sah gestern ganz anders aus!

Vor ein paar Tagen fand ich eine Liste auf der Website meiner Heimatstadt mit Firmen und Organisationen von Fahrdiensten im sozialen Bereich. Durch ein Gespräch mit einem Ex-Zivi kam ich darauf mich als Fahrer und Helfer in diesem Bereich mal um zu sehen. Er meinte, dass solche Stellen ja nicht nur von Zivis besetzt seien dürften und es hier ja schon auch normale Stellen existieren müssten. Also fing ich dann an vor zwei Tagen diese Liste ab zu fahren und mich über besagte Stellen zu erkundigen.

Somit war ich auch gestern noch damit beschäftigt. Doch hatte ich am Tag zuvor schon feststellen dürfen, dass bei den meisten Betrieben am Nachmittag die Verantwortlichen zumeist nicht mehr anzutreffen sind.

Da mich der Weg zu besagten Firmen / Organisationen immer wieder von einem Ende der Stadt zum anderen führte, war ich mit dem Moped unterwegs. Doch nur Kurzstrecken in der Stadt tun dem Motor des Kälbchen nicht besonders gut. Da ich irgend wann in Durlach war, dachte ich mir der Maschine noch etwas Auslauf zu geben, in dem ich über Bruchsal nach Linkenheim zu Freunden zu einem Kaffee fahre. Es war zwar stark bewölkt und zwischen durch regnete es auch leicht, aber die paar Tropfen waren bei meiner Kleidung eigentlich nicht der Rede wert.

Auf dem Weg nach Bruchsal fing es wieder leicht zu regnen an. Ein paar PKWs überholte ich auf der Strecke um nicht ständig das feine Spritzwasser dieser auf meinem Visier zu haben. Bis zu der Kleinstadt war das auch kein Problem. Als ich dann wieder aus Bruchsal heraus fuhr, wurde der Regen stärker; und leider auch der Verkehr, weswegen ich weitere Überholmanöver unterließ.

Doch dann …. Mitten auf der Landstraße, eigentlich nicht mehr weit von meinem Ziel, ging der Regen in eine Phase über, dass man sich fragte, ob man wirklich noch auf der Straße oder vielleicht auf dem Grund eines Sees o.ä. fahren würde. Es goss wie aus Eimern! In dem Moment wollte ich einfach nur schnell an mein Ziel, denn ich merkte, dass bei diesem heftigen Regen selbst meine Kleidung etwas zu wünschen übrig ließ. Und genau dann hat man wieder solche Dosen vor einem, die scheinbar extra langsam fahren. Gerade bei einem hatte ich eh das Gefühl, das es Absicht war. Denn wenn es mal eine Möglichkeit (auf Grund des mal nicht vorhandenen Gegenverkehrs) zum Überholen gegeben hätte, dann gab er Gas. Doch sobald wieder Gegenverkehr auf kam, verlangsamte er seine Geschwindigkeit so weit, dass selbst andere PKWs hinter mir nervös wurden.

Irgend wann kam ich dann doch bei meinen Freunden an … schier durchnässt. Und ein paar Minuten später, als ich bei ihnen in der Küche stand, hörte der Regen auch wieder auf. … Toll!

Nach einem wärmenden Kaffee machte ich mich dann aber auch gleich wieder auf den Heimweg. Zu Hause angekommen zog ich dann auch gleich die Sachen aus. Dabei konnte ich feststellen, dass die Jacke einigermaßen dicht gehalten hatte (hätte vor allem die Lüftungsschlitze zu machen sollen), doch die Lederhose hatte bei dem Regen versagt. Selbst meine Stümpfe waren komplett durchnässt. Vielleicht hätte ich doch die Hose zur Jacke anziehen sollen. Aber das werde ich dann beim nächsten entsprechenden Sauwetter erst testen können.

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