Warum hasse ich Frankreich

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… auch wenn es nichts mit den Leuten, der Landschaft oder wie bei den Briten mit dem Essen zu tun hat. Eher liegt es wohl an dem Umstand, dass jedes mal, wenn ich in diesem Land bin, mir irgend etwas unmögliches passiert. Und dabei bin ich eigentlich immer selber dran Schuld.

das Forsthaus Taubensuhl von tuxbrother auf Flickr Zunächst war ich wieder mal unterwegs, um mir die Gegend des Zielgebiets zu einer Tour an zu sehen. Als erstes wieder an dem Ende der Straße von vor ein paar Tagen um mich über das Teilstück zu informieren, das zwar in Routenplanern angezeigt wird, aber nicht vorhanden ist. Diesmal hatte auch die Gaststätte am Ende dieser Straße offen. So fragte ich auch die Wirtin danach. Die Antwort war interessant, da sie meinte, dass es diese Straße eigentlich nie geben hat.

Danach wollte ich in Frankreich, oder besser in den Nord-Vogesen einen Weg ausfindig machen, den ich bei einer Tour an Ostern mit dem F650.de-Forum kennen gelernt hatte. Das ich mich hier und da mal wieder etwas verfahren hatte, tat der Sache eigentlich keinen ab. Eher im Gegenteil kann man dadurch die Gegend besser kennen lernen.

Burgfried der Burg Berwartstein von tuxbrother auf Flickr Auf dem Weg dorthin erblickte ich eine Burg, die zwischen den Bäumen auf einer Anhöhe empor ragte. Schon aus eigenem Interesse an solch alten Gemäuern und um einen eventuellen Pausenpunkt ausfindig zu machen, suchte ich auch hier nach dem Weg dorthin. So legte ich vor Ort eine kleine Fotopause ein um die Burg etwas zu erkunden.

Anschließend ging es dann endlich in die Nord-Vogesen und ich fand meinen Weg nach langem Gesuche nach der richtigen Abfahrt in den Wald. Als bald kam ich dann auch an dem gesuchten Turm an. Wie sich hier jeder denken kann, machte ich natürlich erst mal eine Zigarettenpause. Dazu noch ein paar Bilder geknipst und weiter ging es.

an einem alten Turm von tuxbrother auf Flickr Eigentlich wollte ich den Rest der Planung noch abfahren. Doch aus irgend einem Grund schien ich doch etwas müde zu sein. Mein Blickfeld war etwas verschwommen, wie nach einem sehr langen Arbeitstag wenn man eigentlich nur noch froh ist ins Bett zu kommen. Es brach eh schon der Abend an und die Konzentration auf die Straße tat dem ganzen auch nicht zu gute. Während einer kleinen Raucherpause entschied ich mich dann einfach den Heimweg anzugehen.

Irgend wann (noch in Frankreich) fuhr ich dann durch einen Ort. Den Helm offen um mir den Wind zur Abkühlung um die Nase wehen zu lassen. Und da passierte es: Eine Fliege flog mir ins Auge. … Ähm … da war doch noch was … eigentlich?!? … Wo ist meine Brille?!!! Nun war mir klar, warum mir meine Augen so müde vor kamen. Irgend wo hatte ich meine Brille vergessen. Nur wo? Bei dem Aussichtsturm auf dem Wintersberg hatte ich sie ja noch … oder nicht? Hmm …. und auch danach hatte ich noch ein paar Zigarettenstopps eingelegt. Und auf welchen Wegen bin ich eigentlich gefahren?

Also nach dieser erschreckenden Erkenntnis bin ich dann zügig nach Hause gefahren. Ich fühlte mich einfach nicht wohl auf dem Moped ohne einer Brille. Mein nächster Gedanke ging noch während der Fahrt an den kommenden Sonntag. An dem Tag wollte ich mich mit anderen zu einer Schwarzwald-Tour treffen. Doch ohne Brille? Eine Ersatzbrille habe ich bis jetzt ja auch nicht. Wo könnte ich nun eine neue Brille bis zum Sonntag her bekommen? Mal sehen – ich hab noch eine Sonnenbrille, doch dafür sollte das Wetter entsprechend sein.

Und warum passieren mir solche Sachen immer in Frankreich?


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