endlich mal schöne Kurven

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mit Rucksack am Johanniskreuz von tuxbrother auf Flickr Bei dem schönen Wetter war es mir absolut nicht möglich einfach zu Hause zu bleiben. Eigentlich wollte ich mich um etwas Papierkram kümmern, doch wenn einem die ganze Zeit so die Sonne durchs Fenster anlacht – da musste ich einfach auf die Straße.

Da im Januar teilweise noch Glatteis auf der B48 zum Johanniskreuz lag, hoffte ich heute mal auf eine weniger rutschige Partie dort hin. Vorher fuhr ich aber erst mal wieder bei meiner Lieblingsburg, der Burg Landeck vorbei um in der Burgschänke neben einem Kaffee etwas über die Strecke zum Johanniskreuz zu erfahren. Die Wirtin erzählte, dass es schon länger nicht mehr geschneit hätte und auch das Tauwetter entsprechend lange angehalten habe. Es sollte also kein Glatteis o.ä. auf der Strecke geben. Und das sollte sich auch so bewahrheiten.

So ganz bin ich aber nicht an das Limit meines Kälbchen heran gefahren, da ich die Strecke bis jetzt auch nicht so gut kenne – bin ja erst das zweite mal hier. Doch konnte ich hier mal die Schräglage des Mopeds gut an testen. Auf so eine Gelegenheit hatte ich ja auch schon länger gewartet. Ein einheimisches Krad zog zwar mal an mir vorbei, doch hätte ich dem Rennhobel eh nichts vormachen können. Auf der anderen Seite war auch mal ein Sattelschlepper vor mir. Dieser war aber so freundlich bei geeigneter Gelegenheit mir mit Blinkerzeichen das Vorbeifahren zu ermöglichen.

Und es sollte noch besser kommen. Nach dem ich mir einen Kaffee im Lokal am Johanniskreuz einverleibte fuhr ich weiter. Auf einer Karte hatte ich einen Weg Richtung Neustadt aus gemacht – durchs Elmsteiner Tal. Diesen wollte ich mal erkunden um knapp an Neustadt vorbei dann bei Germersheim über den Rhein und auf die B36 zurück nach Karlsruhe zu fahren. Die Richtung stimmte … doch die Straße war eigentlich noch interessanter als die B48 von Annweiler zum Johanniskreuz hoch. Der eigentliche Unterschied waren nur die kleinen Siedlungen hier und da.

Doch das war immer noch nicht das Ende der Spaß-Strecke. Kurz vor Lambrecht fand ich dann noch eine Abfahrt nach Maikammer. Es wurde zwar um einiges enger, aber die Kurven wurden immer interessanter und auch zahlreicher. Auch auf dieser Strecke befand sich irgend wann eine Abfahrt. In die eine Richtung standen 7 Km nach Maikammer drauf – in die andere Richtung waren es 9 Km bis zum selben Ort. Da überlegte ich natürlich nicht lang und nahm die längere Strecke. Diese führte mich auf 600 m ü.N. und die Kurven hatten sich auf jeden Fall gelohnt.

Weiter ging es dann über Edenkoben und Edesheim rüber zur B35 nach Germersheim und wie geplant zur B36 nach Hause. Doch wenn es nicht gerade schon angefangen hätte zu dämmern, dann wäre ich die Strecke am liebsten wieder zurück gefahren – denn diese Kurven hatten einfach sehr viel Spaß gemacht.

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