und wieder falsch abgebogen

an kaltem Orte von tuxbrother auf Flickr Da ich gestern zu wenig Sonne ab bekommen hatte, weil ich in die falsche Richtung gefahren bin, so wollte ich das heute nach holen. Und soweit hatte das heute auch geklappt. Nur mit den Temperaturen hatte ich da so meine Probleme.

An sich dachte ich nach Strasbourg zu fahren, doch gestern Abend schaute ich mir noch die Strecke nach Freiburg an. Zwar etwas weiter, aber eigentlich auch ganz nett und ob ich nun die B3 oder B36 entlang zu fahren hätte, wäre eigentlich auch einerlei – auf beiden Strecken sollte ich nicht mal irgend welche Karten brauchen.

So schlug ich gegen Mittag erst mal den Weg nach Rastatt auf der B36 ein um in Richtung Strasbourg zu fahren, da ich eh schon relativ spät dran war und somit nur eine kleinere Tour zu fahren hätte. In Rastatt aber, als ich die Schilder mit den beiden Bundesstraßen sah, entschied ich mich dann doch um auf der B3 nach Freiburg zu touren. So landete ich dann irgend wann in Offenburg. Dort kamen weitere gelbe Schilder einer anderen Bundesstraße in mein Sichtfeld – der B33 nach Villingen-Schwenningen. Dadurch kam mir Donaueschingen in den Kopf, dass ja eigentlich nicht weit von Villingen weg ist. „Da könnte ich doch gleich mal jemanden besuchen gehen.“ Also verließ ich mal wieder meinen eigentlich geplanten Weg.

DAS WAR EIN FEHLER!

Bei dem eigentlichen schönen Wetter war ich heute mit meiner neuen Lederjacke unterwegs und hatte auch meine Lederhose dazu passend angezogen. Bei Temperaturen ab 10° eigentlich kein Problem – ABER … um so weiter ich in den Schwarzwald kam, um so mehr von so einem weisen Belag lag neben der Straße – teilweise mehrere Zentimeter hoch. Auch änderten sich die Temperaturen deutlich nach unten. Bei einem Zigarettenstopp an einer Automaten-Tankstelle kam ein Einheimischer mit seinem Quad vorbei. Eigentlich spielte ich bereits mit dem Gedanken wieder um zukehren, doch fragte ich den freundlichen Mann wie weit es noch sei. Er erzählte mir dann was von ca. einer halben Stunde – also fuhr ich weiter durch diese Schneehölle.

Da ich bei meinen Bekannten nicht vorher angerufen hatte und ich schon vor Villingen auf Reserve fuhr, aber keine Tankstelle mehr gesichtet hatte, hoffte ich nur noch, dass sie (oder zumindest einer der Beiden) zu Hause seien. Das Glück sollte mir hold sein. So hatte ich erst mal die Möglichkeit mich wieder etwas aufzuwärmen und bekam sogar was zu Essen … und natürlich reichlich Kaffee. Der Herr des Hauses konnte mir dann auch den Weg zur nächsten Tankstelle zeigen und auch den kürzesten Pfad zu wärmeren Gefilden verraten.

Gut gestärkt und wieder erwärmt trat ich dann den Rückweg an. Diesmal auf der B31 nach Freiburg. Kurz vor Freiburg bei Falkensteig kam mir dann ein Schwall warmer Frühlingsluft entgegen. „Ach wie herrlich – doch noch zumindest eine angenehme Heimfahrt.“

Als ich so gegen 20 Uhr endlich wieder zu Hause war, war ich doch sehr erleichtert, dass eigentlich alles so gut ging – wenn auch nicht unbedingt wie geplant. Und da fiel mir noch was auf: Aus irgend einem Grund hatte ich es heute so ziemlich mit Bundesstraßen, die mindestens eine 3 in ihrer Nummer hatten: B36 bis Rastatt – B3 bis Offenburg – B33 bis Donaueschingen – B31 bis Freiburg – B3 bis Rastatt – B36 bis wieder zurück nach Karlsruhe … ob das was zu bedeuten hat?

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