Leben um zu fahren! … Fahren um zu leben?

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Ein Gedanke, der mir schon länger durch den Kopf geht. Einerseits fahre ich gerne mit dem Moped durch die Lande; andererseits fotografiere ich auch gern das dabei Gesehene/Erlebte. Nur wie kann man damit gar seinen Lebensunterhalt bestreiten?

So bin ich gestern nach Neustadt gefahren um mir eine Firma anzusehen. Ein Verlag, von dem mir von einem Mitglied in der SWR3Land-Community berichtet wurde, dass sie vielleicht meine Bilder gebrauchen könnten. Doch leider hatte ich dort niemanden angetroffen mit dem ich darüber reden könnte. An der Anmeldung war niemand zusehen und einem Schild am Eingang nach wird man sonst nur nach Vereinbarung herein gelassen. Aber es gibt ja noch andere Kommunikationsmöglichkeiten.

Schon länger kam mir mal der Gedanke ein Buch zu schreiben, oder besser vielleicht noch einen Bildband aufzulegen. Doch sollte man ja dann auch ein Thema dazu haben. Eines hätte ich sogar schon in meinem Kopf: fünf Jahre, fünf Kontinente. Aber das muss dann auch erst mal vor finanziert werden. Und mit meiner Menschenscheu und Kontaktunfreudigkeit werde ich wohl auch keine Sponsoren finden (wüsste eh nicht, wie man das anstellt). Da sich bei mir aber auch generell finanziell recht wenig tut, wird das wohl scheitern … Hmm.

Zurück zum gestrigen Tage: Wie immer war die Landstraße die Wahl meines Weges. Und wenn ich schon in der Ecke war, dann sollte ich auch nicht auf direktem Wege wieder Heim fahren. Also wurde mein Kälbchen in Richtung Westen zum Elmsteiner Tal gelenkt – ein paar Kurven räubern und die Sonne genießen.

Bereits auf dem ersten Drittel zum Johanniskreuz ist mir eine Burg auf einem hervorstehenden Felsen aufgefallen. So gleich wurde dann am nächsten Parkplatz gehalten und ein paar Bilder gemacht. Dabei fand ich auch ein Schild für Wanderer. Hierauf war ein Weg mit gerade mal 7 km beschrieben, auf dem man gar drei Burgen besuchen könne. Am Ende wäre entdeckte Burg mit Burgschänke. Da sollte ich vielleicht mal mit Wanderausrüstung her kommen, doch … die Burgschänke hat nur an Wochenenden offen, aber an Wochenenden ist die Straße für Motorradfahrer gesperrt! Mist … ich hasse diese Diskriminierung von Zweiradfahrern! Also bin ich erst mal weiter gefahren.

Nach dem ich am Johanniskreuz einen mitgenommenen Apfel verputze und es früher Nachmittag war, überlegte ich, wo ich noch hinfahren könnte bevor ich wieder in Karlsruhe seinen müsse. Es waren noch ein paar Stunden zum Treffen des (Flickr) Foto Klub Karlsruhe (auch FKK genannt). Also lenkte ich mein Krad erst mal in Richtung Trifels und weiter zur Burg Landeck. Natürlich blieb auch hier meine Kamera nicht still in seiner Tasche. Gerade die Landeck ist für mich ja immer wieder ein willkommenes Zwischenziel.

Auf dem Rückweg nach einem Kaffee ging der Weg nach Germersheim um dort über den Rhein zu gelangen. Dabei fiel mir die Festung dort wieder mal ins Auge … davon will ich ja eigentlich auch mal Bilder machen. Doch für einen erneuten Zwischenstopp fehlte mir langsam die Zeit.

Am Stammtisch des FKKs diskutierten wir über eine auswärtige Fotosession. Wir einigten uns auf Freiburg – nur das Datum steht noch nicht fest … es wird wohl Mai werden. Danach führte mein Weg durch die Nacht zum Michelsberg um ein Nachtpanorama zu machen. Leider war es etwas diesig, weswegen die Sterne nicht richtig zur Geltung kamen.

Nach dem ganzen (und vor allem beim Schreiben dieses Textes) kam mir nun der Gedanke, ob ich nicht vielleicht ein Buch über Touren zu Burgen verfassen sollte. Ein paar habe ich ja schon erkundet und es stehen weitere auf dem Plan. Doch auch das wird sich hinziehen, denn mir fehlt etwas das Kleingeld um hier konsequent dran arbeiten zu können. Wo ich wieder beim Problem der Finanzierung zu so einem Projekt wären.

Da muss es doch Wege geben?!

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