auf neuen Wegen

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Gestern kam ich leider nicht zum bloggen. Obwohl bei dem Wind man interessante Fahrweisen testen konnte. Es dürfte dem ein oder anderen entgegen kommenden Autofahrer schon merkwürdig erschienen sein, wenn da ein Moped auf einer Geraden sich in Schräglage befindet und trotzdem geradeaus fährt.

am Johanniskreuz auf FlickrDoch heute habe ich einfach mal spontan eine kleine Tour gestartet – zum Johanniskreuz und neben bei noch ein paar Burgen besucht. Zwar sah das Wetter heute morgen doch recht betrübt aus, aber auf der B48 kam dann endlich die Sonne raus und hatte gar bis zum Abend den Wolken getrotzt.

Nach dem ich dann von der Burg Landeck über die Trifels auf die B48 kam, bemerkte ich wieder das Problem mit meinen Reifen. Ständig brach mal wieder mein Heck aus … und das bei den ganzen schönen Kurven auf dem Stück. Doch so war ich gezwungen etwas vorsichtiger zu fahren. Vor allem da auch noch Eis in der ein und anderen Kurve lag, war ich wohl heute der langsamste Mopedfahrer, der jemals auf der Strecke gefahren ist. Zum Glück bekomme ich ja morgen endlich meine neuen Reifen.

Das ganze hatte sich aber auf jeden Fall gelohnt. Nach diesen Strapazen auf der B48 kam ich dann endlich am Johanniskreuz an und wurde da sehr überraschend für mich von dem Wirt persönlich mit den Worten „Oh, das erste Motorrad heute“ begrüßt. Sogleich wurde natürlich ein Schwätzchen beim Eintreten in die Lokalität anberaumt. Er erzählte mir, dass er selber mal in Karlsruhe gelebt hatte und fragte mich aus, wie ich bei dem Wetter auf die Idee gekommen sei ans Johanniskreuz zu fahren. Dazu musste ich ihm auch berichten, welchen Weg ich genommen habe.

Meine Pause dort belief sich dann auf einen Käsekuchen und zwei Kaffees – das ganze für 12 Euro. Hmm … also für das Geld hab ich auch schon mehr (vor allem Kaffee) bekommen. Doch wenn meine neuen Reifen eingefahren sind und es mal trocken und ohne Eis auf der Strecke ist, dann sollte ich schon wegen der Kurven das mal wiederholen.

Den Rückweg habe ich aber dann über Kaiserslautern angesetzt. Von dort aus ging es zum Hambacher Schloss. Im letzten Jahr war mir dort immer ein großes Gerüst aufgefallen, doch die Arbeiten dort sind nun endlich vorbei. Wie ich dann vor Ort erfahren hatte, wurde im Inneren einiges neu aufgebaut. Und auch von außen kann man die aufwendigen Renovierungsarbeiten erkennen.

Von dort wollte ich dann auf der Landstraße über Landau zurück nach Kandel. Doch irgendwie hab ich dann in Landau nicht mehr wirklich heraus gefunden. Zu düsterer Stunde hatte mir dann aber ein freundlicher Herr an einer Tankstelle den Weg erklären können. Eigentlich ganz einfach … wenn man mal weiß, an welcher Ampel man abbiegen muss. Und da ja doch schon die Sonne untergegangen war, hatte ich mich für den Rückweg über die Autobahn entschieden. Nun, auf diese Weise habe ich auch meine erste Autobahnfahrt mit dem neuen Krad absolviert.

Na denn … so ging dann wieder ein Tag mit neuen Erfahrungen zu Ende.

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